Status Zodiac der FVHF e.V.

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Oliver Seack
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Status Zodiac der FVHF e.V.

Beitrag von Oliver Seack » 07.12.2018, 23:15

Hallo zusammen,

anbei ein paar aktuelle Fotos von der frisch lackierten Zodiac 601 XL D-MARE der Flugtechnischen Vereinigung Henrich Focke e. V. anläßlich der Jahreshauptversammlung heute nachmittag im ZARM am Bremer Fallturm:
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Der Rest ist unten angehängt.

Jetzt fehlen "nur noch" der Motoreinbau und die Fertigstellung der Cockpithaube...

Viele Grüße,

Oliver
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Andreas Huth
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Re: Status Zodiac der FVHF e.V.

Beitrag von Andreas Huth » 08.12.2018, 18:25

Sieht aus als wenn sie unter die 600kg-Klasse fällt.

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Oliver Seack
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Re: Status Zodiac der FVHF e.V.

Beitrag von Oliver Seack » 08.12.2018, 21:44

Hallo Andreas,

ja das wäre schön, aber die von uns gebaute Variante werden wir nur als UL mit 472,5 kg maximalem Abfluggewichte zulassen können. Bereits dafür musste sie im Bereich der Holmbrücke im Rumpf nachträglich verstärkt werden, um die Zulassungsnforderungen für ULs zu erfüllen.
Für 600 kg MTOW müsste die D-MARE zusätzlich auch noch an den Flügelholmen verstärkt werden.

Viele Grüße,

Oliver

hans-juergen thom
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Re: Status Zodiac der FVHF e.V.

Beitrag von hans-juergen thom » 09.12.2018, 22:54

Braucht Ihr keine Grundinstrumentierung gem. LTF-UL?

Joachim Siems
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Re: Status Zodiac der FVHF e.V.

Beitrag von Joachim Siems » 10.12.2018, 13:32

Hallo Oliver,
ist doch wohl klar wohin der erste Flug geht, oder ??

Gruß aus EDXQ... immer eine Landung wert!
Viel Spaß bei der Fertigstellung des Fliegers,

Joachim

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Oliver Seack
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Re: Status Zodiac der FVHF e.V.

Beitrag von Oliver Seack » 10.12.2018, 22:30

Moin Hans-Jürgen,

Du bist und bleibst jemand der genau hinschaut :-)
hans-juergen thom hat geschrieben:
09.12.2018, 22:54
Braucht Ihr keine Grundinstrumentierung gem. LTF-UL?
Doch brauchen wir auch und haben wir auch! Nur nicht mehr in der Form eines mechanischem Fahrt- und Höhenmessers.

In der LTF-UL §1303 Flugüberwachungs- und Navigationsgeräte wird lediglich folgendes gefordert:

Folgende Flugüberwachungs- und Navigationsgeräte müssen eingebaut sein:
1. ein Fahrtmesser
2. ein Höhenmesser
3. ein Kompass


In der gesamten LTF-UL wird nicht gefordert, dass Höhenmesser und Fahrtmesser mechanisch sein müssen. Es muss sie laut LTF-UL nur geben.

Selbstverständlich sollten sie sinnvollerweise auch bei einem Ausfall der kompletten Bordelektronik unabhängig davon weiter funktionieren, das sagt einem der gesunde Menschenverstand. Üblicherweise erfüllt man die Forderung der LTF-UL 1303 dadurch, dass man einfach einen mechanischen Fahrt- und Höhenmesser einbaut und die Vorschrift ist erfüllt.

Aber nicht mal das der Fahrt- und Höhenmesser unabhängig vom Bordnetz funktionieren sollen, ist in der LTF-UL ausdrücklich gefordert! Ich habe zumindest keinen entsprechenden Absatz gefunden.

Das ist vermutlich so, weil die Väter der LTF-UL sich im Jahre 2003 vermutlich noch gar nicht vorstellen konnten, dass es eines Tages kleine, elektronische Sensoren hoher Genauigkeit für wenig Geld und leistungsfähige, preiswerte Akkus geben könnte, um so ein Gerät überhaupt zu für jedermann erschwinglichen Preisen und in UL-kompatiblen Abmessungen bauen zu können.

Von daher ist mit der Entwicklung moderner Mikroelektronik und -technologie hier anscheinend eine "Lücke" in der Bauvorschrift entstanden, die von findigen Fluginstrumentenbauern genutzt wurde. Und der Gesetzgeber sah bislang offenbar auch keinen Bedarf die Vorschrift an die veränderte Technik anzupassen. Ich vermute, dass das durchaus beabsichtig ist und man den entstandenen Innovationsschub nicht bremsen wollte, da neue Technologien in der UL-Klasse aufgrund der vereinfachten Zulassungevorschriften schneller und leichter eingeführt werden können.

Man kann die Vorschrift daher auch erfüllen, in dem man ein oder mehrere elektronischen Geräte mit eigener Stromversorgung und eigenem Display einbaut.

Man kann lange darüber diskutieren, ob im Zweifelsfall ein mechanische Instrument nicht doch zuverlässiger wäre als ein z. B. mit einem gealterten Akku betriebenes BFI57, was ich persönlich durchaus bejahen würde. Und diese Diskussion haben wir in der FVHF auch lange und intensiv geführt ;-)

Für uns hat letzendlich die Platzersparnis im Instrumentenbrett den Ausschlag für den Einbau eines BFI57 statt zwei mechanischen Intrumenten gegeben.

Wir haben so ein kleines elektronisches Gerät mit eingebautem Akku (3h Betriebsdauer) und eigenem Display, dass als Backupgerät für ULs zugelassen ist. Es zeigt Geschwindigkeit, Höhe, Steig- bzw Sinkrate und Kurs auf einen eigenen Display an und hat noch einen eingebauten GPS-Empfänger mit externer Antenne, dessen Positionsdaten an ein Navi geschickt werden können.

Es gibt viele ähnliche Geräte auf dem Markt. In unserem Fall handelt es sich um ein BFI57 von F.U.N.K.E (https://www.flugversand.de/Bordgeraete- ... :2157.html).

Es ist über Funkgerät und Transponder in der Panelmitte ganz oben eingebaut und sieht äußerlich ganz ähnlich aus wie das Funkgerät bzw. der Transponder (siehe die Bilder vom Instrumentenbrett im ersten Beitrag zu diesem Thema).

Um es sinnvoll als Primärinstrument verwenden zu können, ist die Anzeige allerdings zu klein. Dafür haben wir die Tablets eingebaut, die Ihre Daten aus einem AHRS (elektronische Fluglagesystem) und einer Flybox (Motordaten) beziehen und zur normalen Anzeige dienen. Aber im Notfall tut es das Kistchen (BFI57) eben bis zum nächsten Platz oder zurück nach Hause.

Ich hoffe, ich konnte das Sicherheitskonzept der Instrumentierung der D-MARE ein wenig verständlicher machen.

Viele Grüße,

Oliver

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Oliver Seack
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Re: Status Zodiac der FVHF e.V.

Beitrag von Oliver Seack » 10.12.2018, 22:46

Joachim hat geschrieben:
10.12.2018, 13:32
Hallo Oliver,
ist doch wohl klar wohin der erste Flug geht, oder ??

Gruß aus EDXQ... immer eine Landung wert!
Viel Spaß bei der Fertigstellung des Fliegers,

Joachim
Hallo Joachim,
vielen Dank für Deine guten Wünsche. Die können wir für den Endspurt gut gebrauchen.

Was den ersten Zielflugplatz mit der D-MARE angeht, kann ich Dich beruhigen, es wird mit 99% Wahrscheinlichkeit EDXQ sein, da wir die D-MARE gerne in EDXQ stationieren wollen.

Es ist zwar noch nicht geklärt, wo wir mit der D-MARE unterkommen werden, aber in der FVHF herrscht Einverständnis darüber, dass sie nach Rotenburg kommen soll. Von daher wird die D-MARE (hoffentlich) bei ihrem ersten Flug nicht nur in EDXQ landen, sondern sogar von dort starten ;-)

Viele Grüße,

Oliver

hans-juergen thom
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Re: Status Zodiac der FVHF e.V.

Beitrag von hans-juergen thom » 11.12.2018, 18:36

guten abend, Oliver
Danke für Deine - wie immer - ausführliche Antwort.
Hätte ich mir ja auch denken können, daß Ihr auch diesen Aspekt genau betrachtet habt. Ich bin gespannt, wie das alles in der Praxis funktionieren wird.
Viel Spaß beim weiteren Aufbau
Hans-Jürgen

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Oliver Seack
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Re: Status Zodiac der FVHF e.V.

Beitrag von Oliver Seack » 23.04.2019, 23:44

Moin zusammen,

beim nächsten Besuch unserer Halle werden sich wahrscheinlich einige wundern, denn die ZODIAC 601XL D-MARE der Flugtechnischen Vereinigung Henrich Focke (FVHF) hat heute nachmittag in einer so nicht geplanten "Notaktion" kurzfristig in unserer Halle des BVL-UL in EDXQ Unterschlupf gefunden.

Ich möchte mich im Namen der FVHF ganz herzlich bei Gruppenleiter Reinhard Nuhn für seine spontane Hilfsbereitschaft bedanken. Er hat uns kurz entschlossen aus einer etwas misslichen Lage befreit und es gestattet, dass wir die noch zerlegte D-MARE erstmal in einer Ecke der Halle unterstellen können. Ganz herzlichen Dank dafür!

Aber vielleicht der Reihe nach:

Ich hatte im Dezember bereits Fotos hier im Forum von der D-MARE direkt nach der Lackierung gezeigt.
Seitdem wurde der Motor samt kompletter Kühlwasser- Öl- und Elektroinstallation eingebaut, die Avionik und die Inneneinrichtung vervollständigt, die Haube weitergebaut.

Letzte Woche haben wir den Motor erstmals mit Öl befüllt. Es fehlt noch Kühlwasser, der letzte Feinschliff in der Avionik, eine Modifikation der Bugfahrwerksfederung, der Anbau von Propeller, Tragflächen und des Leitwerks, das Einstellen der Querruder, das Auslitern der Tanks, die Endabnahme durch den Prüfer und die Beantragung einer vorläufigen Verkehrszulassung und dann könnte es nach nunmehr stolzen 12 Jahren Bauzeit eigentlich losgehen mit dem Erstflug.

Wie man auf den Fotos vom Dezember vielleicht erkennen kann, war der bisherige Stellplatz am Fallturm in Bremen sehr stark eingeschränkt, so dass wir dort keinesfalls probeweise die Tragflächen hätten anbauen, die QR justieren und die Flächentanks hätten auslitern können.

Letzte Woche bekamen wir das Angebot vom Faserinstitut in Bremen deren neu gebaute und noch nicht ganz gefüllte Laborhalle im neuen Materialforschungszentrum EcoMaT (https://www.wfb-bremen.de/de/page/grund ... ien/ecomat) bis Ende Juni dafür zu nutzen.

Im Gegenzug sollten wir bereits heute in diese Laborhalle umziehen, damit unser frisch lackierter Flieger bei der Einweihungsfeier des EcoMaTs am Freitag, als Hintergrunddekoration die noch etwas kahle Halle optisch und im weitesten Sinne mit "Luftfahrt" bereichern sollte.

Das erschien uns als als ein guter und fairer Deal oder eine klassische Win-Win-Situation: Das Faserinstitut schmückt sich ein wenig mit unserem UL und wir bekommen im Gegenzug reichlich Platz für alle abschließenden Arbeiten vor dem Erstflug.

Christian träumte sogar schon von einem Erstflug auf dem Bremer Flughafen, um die D-MARE nicht nochmal zerlegen und im Lkw woanders hin tranportieren zu müssen.

Also haben wir heute morgen den extra dafür angemieteten Lkw am Fallturm mit unserer zerlegten D-MARE beladen und sind hoffnungsfroh in Richtung EcoMaT gefahren. Ich gestehe, dass sich bei dem Stichwort "Einweihungsfeier" im hintersten Winkel mein Kopfes ganz umbemerkt so eine latente, nicht unangenehme Vorstellung von roten Teppichen, mit weissen Hussen überzogenen Bistrotischen, Rednerpulten, Blumenschmuck und leise aus den Lautsprechern rieselnder Easy-Listening-Musik eingenistet hatte. So sah ich uns mit der D-MARE in eine festlich geschmückte Halle einrollen und meine einzige Sorge war, wie man die zur Einweihungsfeier geladene, und fliegerisch vermutlich mehrheitlich völlig unbeleckte Lokalprominenz wohl zuverlässig davon abhalten könnte unseren glänzenden Tragflächen als Abstellfläche für ihre klebrigen Sektkelche zu missbrauchen.

Nun ja wie soll ich es sagen: Wir haben als Bundesdeutsche in der jüngsten Vergangenheit ja einige Erfahrungen in der pünktlichen Fertigstellung von mehr oder weniger großen Bauprojekten sammeln können (BER, Stuttgart 21, Elbphilharmonie). Nicht dass ich jetzt behaupten möchte, das EcoMaT käme in Größe und Umfang einem dieser erwähnten und international strahlenden Hochglanzprojekte gleich. Aber mit so einem bisschen gesunden Menschenverstand hätten wir vielleicht doch erahnen können, dass natürlich auch die Bremer nicht hinter dem Mond leben und jetzt auch mal ganz vorne mit dabei sein wollen, wenn es ums Bauen geht und sich so eine richtig dicke Scheibe von dem saftigen Erfahrungs"kuchen'" der Berliner, Stuttgarter Hamburger abgeschnitten haben und dass mit den roten Teppichen, den weißen Hussen und der dezenten James-Last-Musik von uns noch etwas zu sehr, sehr weit in die Zukunft gedacht gewesen ist: Als wir beim EcoMaT ankommen, können wir noch nicht mal die Strasse verlassen und auf den Hof vor die Halle fahren, weil gerade ein Bagger dabei ist, quer über die Einfahrt einen Kanal mit Installationsrohren zu schließen. Immerhin schon schließen, nicht mehr aufreißen!

Dahinter eine heilloses Durcheinander von Lkws, Lieferwagen, Hubsteigern und einem Mobilkran, überall wird noch gehämmert, gesägt, geflext, Kabel gezogen, schwere Kabelkanaldeckel fallen scheppernd in ihre Positionnen, anstelle eine Büffets türmen sich Zementsäcke, Fensterscheiben und auf Paletten angelieferte Maschinen in der Halle. Es lärmt und staubt, dass es eein Freude ist. Die Halle hat zwar schon Tore, aber die können noch nicht abgeschlossen werden.

Statt der erhofften Partystimmung sehen wir vor unseren geistigen Augen jetzt Gabelstaplerzinken, die sich knirschend durch dünnes Alublech bohren, Schweißfunken, die auf der spiegelnden Lackoberfläche der D-MARE Pogo tanzen und fremde Lkws, die mit unseren Bauteil den Hof des EcoMaTs in Richtung Nimmerwiedersehen verlassen.

Und hier sollen wir unsere heiß geliebte, funkelnagelneulackierte, bislang völlig kratzerfreie ZODIAC für Wochen unbeaufsichtigt zurück lassen? NIEMALS! NUR ÜBER UNSERE LEICHEN!

Wir entscheiden uns spontan von dem Deal zurückzutreten, da das jetzt doch eher nach einer klassischen Loose-Situation für uns riecht.

Unsere Sektlaune ist komplett verflogen und ziehen uns ins Fahrerhaus des Lkws zurück um zu beratschlagen wie es weiter gehen soll:Wohin jetzt mit der D-MARE? Zurück zum Fallturm in den garagengroßen Raum und dann in vielleicht 6 Wochen nochmal wieder kommen, wenn die EcoMaT-Baustelle hoffentlich fertig ist? Aber wir wollen doch endlich die Flügel anbauen und den Erstflug vorbereiten!

Also muss doch jetzt schon ein Hangarstellplatz an einem Flugplatz in der Nähe her! Christian lässt es sich nicht nehmen in EDXQ und Ganderkesee anzurufen, um nach einem freien Hangarplatz zu fragen. Nun, man muss als Kenner der regionalen Flugplatzszene kein großer Wahrsager sein, um zu wissen, dass ein Hangarplatz im 50 km Umkreis von Bremen einem 6er im Lotto gleichkommt.

Letztendlich rufen wir in unserer misslichen Lage Reinhard an, und bitten ihn um Hilfe: Wir würden die zerlegte D-MARE gerne vorläufig in der Hangarecke unterstellen, mit der Option evt. auf den vorderen Deckenplatz zu ziehen.

Reinhard sagt spontan seine Hilfe zu und wir fahren erleichtert nach Rotenburg :-).
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Dort werden wir von Joachim Siems, der gerade Flugleiterdienst hat, und Andreas Huth empfangen, der zufällig am Platz ist. Beide wissen natürlich noch von nichts und wundern sich natürlich über den großen Lkw neben der BVL-Halle.

Wir erklären unsere unglückliche Lage wegen der nicht abgeschlossenen Bauarbeiten im EcoMaT, wofür beide Verständnis haben und entladen die D-MARE.
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Für uns geht ein aufregender Tag zu Ende, der sich unerwartet noch in ein echtes Roadmovie verwandelt hat.

Die D-MARE hat zwar heute noch nicht ihre Flügel angeschraubt bekommen, aber hat einen vernachlässigbar kleinen Schritt für die Menschheit und einen großen Schritt für ein kleines UL gemacht: Nämlich nach langer, langer Bauzeit raus aus der Werkstatt auf den Flugplatz, wo sie als Fluggerät hingehört :-)

Nochmals vielen Dank, dass wir die D-MARE heute ganz kurzfristig in der Halle unterstellen durften und auf gute Hallennachbarschaft!

Viele Grüße,

Oliver

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Oliver Seack
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Re: Status Zodiac der FVHF e.V.

Beitrag von Oliver Seack » 06.05.2019, 21:28

Hallo alle zusammen,

Christian Eigenbrod (1. Vorsitzender der FVHF) hat letzte Woche netterweise das Angebot erhalten die D-MARE in einem Hangar in der Nähe der Tankstelle zusammen mit einer Cessna 172 unterstellen zu dürfen. Dieses unverhofft schnelle Angebot eines Platzes für die ZODIAC 601XL hat uns selber überrascht!

So haben wir heute nachmittag nacheinander alle Einzelteile der D-MARE zu viert in einer kleinen Prozession die 500 m lange Strecke zum neuen Hangarplatz geschoben, gezogen, gefahren und gerollt.
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Die D-MARE zieht in ihren neuen Hangar ein.jpg (131.49 KiB) 7025 mal betrachtet
Nach 1,5 Stunden war alles an Ort und Stelle. Jetzt kann endlich die Endmontage der Flügel, des Leitwerks und des Propellers beginnen!

Viele Dank für Eure Unterstützung und dass die D-MARE die letzen beiden Wochen geschützt und trocken im Hangar der BVL-UL-Halle untergekommen ist! Das hat uns wirklich sehr geholfen, die D-MARE schnellstmöglich dorthin zu bekommen, wo sie hingehört, nämlich auf einen Flugplatz :D Und ich freue mich sehr, dass es Rotenburg geworden ist :P

Viele Grüße,

Oliver

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